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Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie ist eine Behandlungsmethode, die sowohl bei akuten wie auch chronischen Erkrankungen seit ca. 200 Jahren angewendet wird. Und genauso lange ist die Homöopathie hoch umstritten. Die einen sind begeistert, die anderen verteufeln sie.

Anhand der genau erfragten Beschwerden und Symptome des Patienten wird ein Arzneimittel ausgewählt, das die Eigenregulation des Körpers anregen soll.

Homöopathie – Was ist das?

Dr. Samuel Hahnemann erarbeitete von 1796 bis zu seinem Lebensende im Jahre 1843 diese Therapiemethode. Berühmt wurde sein »China-Rinden-Versuch«.
Danach entwickelte er in akribischer wissenschaftlicher Arbeit über viele Jahre die drei Grundlagen der Homöopathie:

  • die Ähnlichkeitsregel
  • die Arzneimittelprüfung
  • die Potenzierung

Die Ähnlichkeitsregel

Die Ähnlichkeitsregel besagt, dass eine Arznei, welche in einer Arzneimittelprüfung diese und jene Symptome hervorbringt, eine Krankheit mit ähnlichen Beschwerden heilen kann. Genauer genommen veranlasst dieses Arzneimittel die Selbstheilungskräfte im Körper, um so auf die richtige Weise aktiv zu werden.

Die Arzneiprüfung

Die Arzneiprüfung ist ein weiteres Charakteristikum der Homöopathie, die zweite Grundlage. Um zu erfahren, welche Symptome für ein Arzneimittel typisch sind, macht man eine Arzneiprüfung an einer Gruppe gesunder Menschen. Vor der Prüfung notieren die Leute die Symptome, die sie „sowie schon haben“. Hier mal Kopfschmerzen, da mal Magengrummeln.
Dann bekommen Teilnehmer das Arzneimittel in einer homöopathischen Potenz (heute meist C30) für einige Tage, und schreiben weiterhin die Symptome auf, die sie an sich beobachten. Das Ganze sollte möglichst doppelblind erfolgen. Also sowohl der Prüfer, der die Gruppe betreut, als auch die Prüflinge sollten nicht wissen, wer, wann, welches Arzneimittel bekommt. Der erste Doppel-Blind-Versuch wurde übrigens von homöopathischen Ärzten im Jahr 1835 in Nürnberg durchgeführt (siehe Link unten).

Die Potenzierung

Dr. Hahnemann suchte eine Heilmethode, die seinen Patienten wirkungsvoll half und dabei wenig schadete. Zur seiner Zeit war die Medizin durchaus nicht ungefährlich. Und so experimentierte er mit Verdünnungen seiner Arzneien. Nach vielen Versuchen stellte er fest, seine Arzneimittel wirken besser und verträglicher, wenn er die Arzneien verdünnte und verschüttelte. Das Verschütteln, oder heute sagt man Potenzieren, ist die dritte Grundlage der Homöopathie.

Im Gegensatz zur Schulmedizin richtet sich die Behandlung der Homöopathie nicht gegen eine Krankheit. Das homöopathische Arzneimittel soll im Organismus die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregen. Dem Körper wird durch die homöopathische Arznei sozusagen mitgeteilt, was er tun muss, um wieder gesund zu werden.

Was soll ich zum Erstgespräch mitbringen?

Bitte bringen Sie wichtige Befunde, Krankenhausentlassungsberichte und auch Ihren Medikamentenplan mit, damit ich mir ein Bild Ihrer bisherigen Behandlung und der Diagnosen machen kann.

Ablauf der Behandlung

Am Anfang der Behandlung steht die »Erstanamnese«, also ein Gespräch. Ich möchte Sie kennenlernen, möchte erfahren, woran Sie leiden, woran Sie sich erfreuen, wie Sie auf Ihre Umwelt reagieren. Dafür sollten wir uns bei chronischen Erkrankungen ca. 1,5  Stunden Zeit nehmen. Im Anschluss daran wähle ich das homöopathische Arzneimittel aus, das nach meiner Meinung nach am Besten für Sie passt. Oft benötige ich hierfür noch etwas Zeit für Literaturstudium und zur Nachbearbeitung und sende Ihnen das Rezept deshalb nach wenigen Tagen zu.

Die Erstverschlimmerung

Nach Gabe des richtigen homöopathischen Arzneimittels kann es zu einer Erstreaktion des Organismus kommen. Damit ist gemeint, dass sich die Beschwerden kurzfristig verschlimmern und dann erst die Besserung eintritt.

Folgebehandlungen

Im weiteren Verlauf sprechen wir uns etwa alle 4 Wochen, um die Behandlung entsprechend ihrem Befinden anzupassen. Meistens reicht hierfür ein telefonischer Kontakt.
Heilung der Menschen von ihrer Krankheit ist das erklärte Ziel der Homöopathie. Bei chronischen Erkrankungen mit Organschäden kann dies jedoch oft nicht erreicht werden. Eine Linderung der Beschwerden und eine Verbesserung des Allgemeinbefindens können jedoch möglich sein. In chronischen Fällen kann  eine Begleitung über Jahre notwendig und sinnvoll sein.

Ergänzende Behandlungen

  • Ernährung: Je nach Beschwerdebild kann zusätzlich zur homöopathischen Behandlung auch z.B. eine Ernährungsmedizinische Beratung hilfreich sein.
  • Vitamin D: Auch die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels und evtl. die Gabe von Vitamin D ist eine sinnvolle Ergänzung der Behandlung. Immer mehr Untersuchungen stellen fest, dass in unseren Breiten viele Menschen, vor allem im Winter, an Vitamin-D-Mangel leiden. Vitamin D ist nicht nur für die Knochen sondern auch für viele Stoffwechselvorgänge mitverantwortlich.

Abrechnung der homöopathischen Behandlung in meiner Praxis

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ).
Je nach Vertrag erstatten private Krankenkassen die Behandlung ganz oder teilweise.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht.
Falls Sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, so überzeugen Sie sich bitte, dass die Kosten für eine ärztliche Behandlung nach GOÄ übernommen werden.

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Klaus Schleusener Facharzt fr Allgemeinmedizin 
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Als Arzt für Allgemeinmedizin habe ich lange Erfahrung mit der Schulmedizin und psychosomatischer Medizin. Darüberhinaus bilde ich mich seit über 20 Jahren intensiv in verschiedenen Akupunkturmethoden, traditioneller chinesischer Medizin (TCM), klassischer Homöopathie und Naturheilkunde weiter.

Alternative Medizin Schleusener
Klaus Schleusener
Facharzt für Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilkunde
Meister der Akupunktur (daegfa)
Schwerpunkt der Praxistätigkeit: Akupunktur - Augenakupunktur nach Boel - TCM - Homöopathie - Raucherentwöhnung

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch und stellen keine Aufforderung oder Anleitung zur Selbsttherapie dar. Naturheilkunde, Akupunktur und Homöopathie sind schulmedizinisch nicht anerkannt und entsprechen nicht der leitliniengerechten Medizin. Ich übernehme keine Haftung für die Informationen in diesem Artikel.
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