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Arteriosklerose

verwandte Begriffe: Gefäßverkalkung, Atherosklerose, Makroangiopathie (große Gefäße sind betroffen), Mikroangiopathie (kleine Gefäße sind betroffen)

[perfectpullquote style="style"]Arteriosklerose ist eine Gef√§√üerkrankungDie Arteriosklerose ist eine Gef√§√üerkrankung, die sich √ľber Jahrzehnte entwickelt. In den westlichen L√§ndern sind die Folgeerkrankungen der Arteriosklerose die h√§ufigste Todesursache! Die Arteriosklerose entwickelt sich viele Jahre v√∂llig symptomlos, deshalb beachtet man sie auch erst, wenn es schon zu einem Herzinfarkt, zur Angina pectoris oder einem Schlaganfall gekommen ist.

Durch Einlagerung von Cholesterin, Fetts√§uren und Kalk in die Gef√§√üwand kommt es zu Verh√§rtungen dieser Gef√§√üwand und auch zu einer Verengung der Arterie. Entsprechend kann weniger Blut durch den jetzt geringeren Querschnitt flie√üen, es kommt zu Durchblutungsst√∂rungen. Anfangs treten diese Durchblutungsst√∂rungen vor allem bei Belastung auf, da dann entsprechen mehr Blut im aktiven Gewebe ben√∂tigt wird, das aber durch die Enge der Gef√§√üe nicht ausreichend geliefert werden kann. Bei einem Verschluss der Beingef√§√üe, der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), kennt der Volksmund den Begriff der Schaufensterkrankheit. In Ruhe hat man keine Beschwerden, wenn man eine gewisse Strecke geht, reicht die Durchblutung nicht mehr aus, es kommt zu Schmerzen in den Beinen (√úbers√§uerung der Muskulatur, da das Laktat nicht abtransportiert werden kann), man bleibt stehen, schaut ganz unaufff√§llig die Schaufenster an, und geht dann wieder ein St√ľck weiter.

Welche Gefäße sind betroffen?

  • Grunds√§tzlich kann jede Arterie, ob gro√ü (Makroangiopathie) oder klein (Mikroangiopathie) betroffen sein. Aber manche Gef√§√üe und K√∂rperregionen sind h√§ufiger Sitz einer Arteriosklerose.
  • die gro√üen Halsarterien (Arteria carotis communis, Arteria carotis interna): dies kann zum Schlaganfall f√ľhren, wenn sich Blutgerinnsel an der durch die Arteriosklerose rauhen Oberfl√§che bilden und sich Richtung Gehirn l√∂sen. Durch die verminderte Durchblutung des Gehirnes kann es auch zu Konzentrationsst√∂rungen und Ged√§chtnisst√∂rungen kommen.
  • die Herzkranzgef√§√üe: es kommt zur KHK, zur koronaren Herzkrankheit, mit meist belastungsabh√§ngigen Schmerzen in der Herzgegend (Angina pectoris), zu einer verminderten Herzleistung (Herzschw√§che, Herzinsuffizienz), und wenn es ganz schlimm kommt, zum Herzinfarkt.
  • die Bauchschlagader (Aorta): die Aorta kann sich durch die Gef√§√üwandver√§nderung stark aufweiten und ein sogenanntes Aortenaneurysma bilden. Dann geht zwar weiterhin gen√ľgend Blut in Richtung Beine, aber die br√ľchige und verh√§rtete Gef√§√üwand kann aufrei√üen.
  • die Beinarterien mit der Folge einer arteriellen Verschlusskrankheit der Beine (pAVK).
  • die arteriellen Gef√§√üe, die die inneren Organe mit Blut versorgen, sind selten betroffen.

Ursache

Die Ursache der Arteriosklerose ist nicht restlos bekannt. Chronische leichtgradige Entz√ľndungsvorg√§nge, die sog. „silent-inflammation“ scheinen eine gro√üe Rolle zu spielen.

Risikofaktoren

Auch wenn die genaue Ursache nicht bekannt ist, die Risikofaktoren die eine Entwicklung einer Gef√§√üverkalkung beg√ľnstigen, sind bekannt.

  • Alter, m√§nnliches Geschlecht, genetische Faktoren: da k√∂nnen wir nicht viel machen
  • bei folgenden Risikofaktoren hat eine Korrektur einen gesicherten Effekt
    • Rauchen
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • tierische Fette ( ? Bedeutung umstritten ?)
  • einen wahrscheinlichen Effekt haben
    • Bewegungsmangel
    • √úbergewicht
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    • erh√∂htes LDL-Cholesterin und Triglyceride und erniedrigtes HDL-Cholesterin ( ? Bedeutung scheint umstritten ?)
    • und andere

Prophylaxe und Therapie

Bewegung

schon leichte Bewegung kann eine bedeutende Rolle spielen; ca. 20-30 min Spaziergang am Tag, gerne etwas flotter, sind ausreichend. Es muss kein Sport sein. Wenn Sport, dann ist ein leichter Ausdauersport sinnvoll. Aber wie gesagt, auch unsportliche Menschen können sich durch Spaziergänge, oder auch Gartenarbeit, ausreichend Bewegung verschaffen.

Rauchen beenden

Einer der wichtigsten Faktoren, da Nikotin zu einer Gef√§√üverengung f√ľhrt. Ganz aufh√∂ren funktioniert f√ľr viele Menschen besser als langsam reduzieren. Gerne unterst√ľtze ich Sie bei Ihrem Wunsch mit dem Rauchen aufzuh√∂ren. Siehe auf der Seite Rauchen aufh√∂ren.

Ernährung

Auch wenn, wie unten erw√§hnt, die Ern√§hrung wenig bis kaum einen Einfluss auf die H√∂he des Cholesterinspiegels hat (warum erz√§hlt man uns das eigentlich seit Jahrzehnten?), l√§sst sich √ľber Ern√§hrung doch z.B. der Blutzucker und das Gewicht positiv beeinflussen. Und √ľber das Gewicht k√∂nnen wir auch eine evtl. „silent-inflammation“ beeinflussen.

Gewicht

Aus gesundheitlicher Sicht sollten wir das Normalgewicht oder auch ein¬† leichtes √úbergewicht anstreben. Als BMI ausgedr√ľckt w√§re das ungef√§hr ein Bereich von BMI 20-27. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite √úbergewicht und Adipositas.

Mit Hilfe der Akupunktur, der Ern√§hrungsberatung und Naturheilkunde k√∂nnen wir ihren Wunsch das Gewicht zu reduzieren wirkungsvoll unterst√ľtzen. Lesen Sie mehr auf der Seiten Abnehmen.

Erkrankungen behandeln

Der Blutzucker und der Blutdruck sollten gut eingestellt sein.

  • Bluthochdruck
  • Blutzuckererkrankung

Stress

Stress ist auch ein Risikofaktor, u.a. erhöht Stress den Blutdruck und auch den Blutzucker.

Hierzu kann ich z.B. Muskelentspannung nach Jacobsen oder auch Qi Gong empfehlen. In der Praxis k√∂nnen wir Akupunktur anbieten, eine Therapie, die sowohl seelisch beruhigend als auch Muskulatur entspannend wirken kann. Die Seite Akupunktur-Info enth√§lt weitere Informationen f√ľr Sie.

Cholesterin und Blutfette; Senkung oder nicht?

Die meisten Menschen k√∂nnen ihren Cholesterinspiegel kaum √ľber die Ern√§hrung beeinflussen. Eine Ern√§hrungsumstellung nur aus diesem Grund f√ľhrt zu Frust und ist meist zum Scheitern verurteilt.

Hier ein Link zu Wikipedia, Seite √ľber Cholesterin, mit einer genauen Darstellung der Cholesterinproblematik im Zusammenhang mit Arteriosklerose und Gabe von Statinen; dort auch viele Studienverweise: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin#Cholesterin_und_die_koronare_Herzkrankheit_.28KHK.29

Die einzelnen Folgeerkrankungen der Arteriosklerose, wie Herzinfarkt, Aortenaneurysma etc. erfordern nat√ľrlich weitere eigene Therapien, die hier nicht dargestellt werden k√∂nnen.

Folgeerkrankungen der Arteriosklerose

 

  • pAVK = Durchblutungsst√∂rungen der Beine
    Eine gute Behandlungsm√∂glichkeit hierf√ľr ist z.B. die Oxyvenierung nach Regelsberger. Also eine Sauerstoffbehandlung, deren Ziel die Steigerung der Durchblutung ist.

Klaus Schleusener Facharzt fŁr Allgemeinmedizin 
Alternative Medizin
Akupunkteur - HomŲopath 
Augenakupunkteur

Akupunktur in Karlsruhe

Als Arzt für Allgemeinmedizin habe ich lange Erfahrung mit der Schulmedizin und psychosomatischer Medizin. Darüberhinaus bilde ich mich seit über 20 Jahren intensiv in verschiedenen Akupunkturmethoden, traditioneller chinesischer Medizin (TCM), klassischer Homöopathie und Naturheilkunde weiter.

Alternative Medizin Schleusener
Klaus Schleusener
Facharzt für Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilkunde
Meister der Akupunktur (daegfa)
Schwerpunkt der Praxistätigkeit: Akupunktur - Augenakupunktur nach Boel - TCM - Homöopathie - Raucherentwöhnung

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch und stellen keine Aufforderung oder Anleitung zur Selbsttherapie dar. Naturheilkunde, Akupunktur und Homöopathie sind schulmedizinisch nicht anerkannt und entsprechen nicht der leitliniengerechten Medizin. Ich übernehme keine Haftung für die Informationen in diesem Artikel.
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